Samstag, 25. Januar 2014

Noch mehr Geschenke

Für eine Bekannte, der ich etwas schuldig war, habe ich Stulpen genäht. Ich hab mich danach mal wieder gefragt, warum ich eigentlich noch nie mir selbst ein richtig schönes Paar gemacht habe!?
Kommt jetzt unbedingt auf die Das-nähe-ich-jetzt-aber-wirklich-mal-für-mich-Liste!



Schnitt Stulpen: selbstgemacht

Ich grüße Euch
Hanna 

Freitag, 24. Januar 2014

Schenken ist schön

Als ich vor einigen Jahren (wieder) zu nähen anfing , da brachte ich es lange nicht übers Herz, was Selbstgemachtes außerhalb der Familie zu verschenken. Ich war irgendwie so stolz und fand es so schön, dass ich es einfach nicht hergeben konnte, obwohl ich eigentlich jemand bin, der unheimlich gerne Geschenke macht.
Inzwischen hat es sich nun längst gewandelt und ich verschenke gern und oft und viel Selbstgemachtes. Im letzten Jahr würde ich behaupten, habe ich fast nur verschenkt...
Aber manchmal ist es einfach doch besonders, vor allem, wenn einem so viel Begeisterung darüber zurückgegeben wird, wie von meinem Papa für unser diesjähriges Weihnachtsgeschenk.

Das war eine echte Familienarbeit: Mein Mann hat fotografiert und Bilder bearbeitet, meine Kinder haben gemalt und ich habe genäht. Heraus kam ein ganz persönlicher Kalender, der ihn nun das Jahr über begleiten wird, weil ohne seinen Kalender geht bei meinem Papa gar nix...



 
Die Hülle ist aus Wollfilz und nach einer Vorlage meiner Tochter mit der Nähmaschine bestickt. Auch der Seitenmerker wurde vom Tochterkind gekordelt.



Buchhülle: Schnitt selbstgemacht

Wir haben uns alle hier sehr gefreut, dass wir meinem Papa damit eine so große Freude gemacht haben.
Schenken ist eben doch schön und Selbstgemachtes ganz besonders...

Liebe Grüße von
Hanna

Donnerstag, 23. Januar 2014

Schulkindwünsche

Dass ich meinem Sohn ein Kissen zu Weihnachten genäht habe, habe ich Euch ja bereits gestern erzählt.
Aber auch meine Tochter wünscte sich dringend ein neues Kissen: sie brauchte nämlich ein Sitzkissen für die Schule. Und das hier war leider zu groß und außerdem gehörte es irgendwie zu doll zum Kindergarten. In ihren Augen also absolut nicht angemessen für die Schule! Das sollte schon eher genauso aussehen wie ihre Schultüte...
Kein Problem: Stoff gab es noch genug...

 
Schnitt Kissenhülle: selbstgemacht
Stickdatei Pferdekopf: Browny von tinimi
Namensschriftzug: mit der Nähmaschine nachgenäht

Und ihr seht, trotz allem habe ich geschafft zu Weihnachten Geschenke zu nähen! So war das auch gleich ein Geschenk an mich selbst, mir mal wieder ein bisschen Zeit für mein Lieblingshobby rauszustehlen :-)

Liebe Grüße von
Hanna

Mittwoch, 22. Januar 2014

Ein Kissen und seine Geschichte

Meine Lieben, bevor ich Euch heute mal wieder eine Geschichte aus meinem Leben erzähle, wünsche ich Euch erst mal ziemlich verspätet noch ein gutes neues Jahr!
Ich bin ja gerade richtig erschrocken, als ich gesehen habe, wann ich das letzte Mal hier war...
Ich hoffe, Ihr hattet eine schöne Weihnachtszeit und seid gut gestartet ins neue Jahr.
Wir haben uns erst mal eine Pause hier gegönnt. Kein Bau, kein Stress - nur Familie. Und ein bisschen Schnee.
Und trotzdem hängen wir immer noch in einem ziemlichen Energieloch. Trotzdem, so ganz langsam regt sich die Lust, weiterzumachen.

So, jetzt aber die Geschichte:
Vor über 30 Jahren habe ich meiner Oma zu Weihnachten einen Kissenbezug geschenkt, den ich ganz bunt mit ihrem Namen und einer Blume bestickt hatte.
Als meine Oma nun vor einigen Jahren gestorben ist, habe ich den Kissenbezug zu mir genommen. Ich brachte es nicht übers Herz, ihn wegzutun, nachdem er fast 30 Jahre lang auf ihrem Lesesessel gelegen hatte.
Kurz drauf hatte meine Tochter ihn entdeckt und als Puppendecke verwendet.
Als mein Sohn auf die Welt kam, hat er sich, kaum dass er sich vom Fleck rühren könnte den Bezug geschnappt und war seither untrennbar von "seinem" Kissen. Es musste überall mit hin! Und auf jeden Fall mit ins Bett. Für mich war das sehr schön, dass er so noch eine neue Bedeutung gewonnen hatte nach so langer Zeit.
Nun aber, kurz vor Weihnachten, meinte mein Sohn beim Ins-Bett-Bringen voller Entsetzen: "Das nein mein Kisse! Da nein "Q" draufsteht!!!"
Wir haben im ersten Moment nicht so recht begriffen, was er meint, bis wir kapiert haben, dass er wohl schon einige Buchstaben gelernt hat und nun begriffen hat, dass das gar nicht sein Name auf dem Kissen ist, wie er wohl die ganze Zeit angenommen hatte!
An diesem Abend war er untröstlich und seither hat er das Kissen nicht mehr angeschaut.
Zu Weihnachten gab es dann nach so vielen Tränen ein neues - mit Q in Lieblingsfarben und mit Lieblingsmotiv.


 Ich grüße Euch
Hanna


Samstag, 23. November 2013

Das ist doch echt zum Heulen!

Das nennt man dann wohl Pech...
Jetzt, wo gerade so ein Klitzebisschen Entspannung in Sachen Bau bei uns sich vorsichtig gezeigt hat, jetzt, wo oben fast alles fix und fertig und wunderschön geworden ist, jetzt, wo wir uns wahnsinnig auf eine schöne Familien-Weihnachtszeit gefreut haben, jetzt, wo ich dringend ein paar ruhige Stunden hier in meinem neuen Reich herbeigesehnt habe, passiert das hier:

Ein offensichtlich noch nicht ganz wacher Bauarbeiter der Nachbarbaustelle fährt mit seinem Kran eine volle Schuttmulde in unseren wunderbaren neu aufgemauerten Schornstein und reißt ihn unfreiwillig ab und mit ihm gleich noch ein ordentliches Stück unseres schönen neuen Dachs!

Ich sag Euch, ich stand am Donnerstag früh im Garten und mir war einfach nur zum Heulen!




Tja, nun 2 Tage später, nachdem sich der erste Schock gelöst hat, danke ich vor allem Gott und all unseren Schutzengeln, dass das passiert ist, als wir alle nicht zu Hause waren! Ein Dach kann man reparieren und ich will besser nicht drüber nachdenken, was gewesen wäre, wenn da die Kinder im Garten gespielt hätten!
So hat es nur unsere Gartenmöbel getroffen...



Und der Bedeutung eines Schneefangs habe ich bisher definitiv zu wenig Wert beigemessen! Der allermeiste Schutt blieb nämlich zum Glück darin hängen!

Überhaupt scheint alles relativ glimpflich ausgegangen zu sein. Nach 48 Stunden am Telefon und bei Gutachter- und Handwerkertermin, steht unser Haus nun also wieder im Gerüst und unser Lieblingszimmermann turnt übers Dach. Mann muss ja das Positive sehen - das war einer, der uns nach den 10 Wochen hier richtig gefehlt hat!
Aber ich schwör es Euch - bei aller Liebe bleibt es hoffentlich trotzdem das Letzte man, dass er auf unserem Dach arbeitet!

Und noch mal großes Glück - außer zahlreichen Rissen im Inneren, die der Gipser bestimmt ohne weiteres wegbekommt, sind wir innen verschont geblieben. Und obendrein war es der Kamin, der im Augenblick noch nicht in Betrieb war, da der Holzofen noch nicht eingebaut war...
Und selbst das neue Glasdach über unserer Loggia ist wundersamerweiseheil geblieben und selbst das Dachfenster direkt neben dem Schornstein hat so wenig abbekommen, dass man es wohl ohne es komplett ausbauen zu müssen, reparieren...

Wir können hier also noch einigermaßen normal leben, außer dass ich für seine Aktion nun eigentlich mal gar keine ZEIT habe!!!

Deshalb bin ich jetzt dann auch mal wieder weg... Ich hoffe, wir sehen und lesen uns trotzdem bald mal wieder!

Ach ja - sehen werde ich einige von Euch ja nächste Woche beim Nähnadelcafé! Mädels, ich freu mich so was von auf Euch! Da kann jetzt die Woche kommen was will, ich werde da sein!

Etwas frustrierte Grüße schickt Euch heute
Hanna


PS: liebe Nähnadel-Mädels: falls Ihr ein paar entbehrliche nichtelastische Stoffreste habt, die Ihr mir mitbringen könntet, wäre ich Euch seeeeehr dankbar! Ich werde auch in diesem Jahr wieder das Kinderkreativprogramm während der ARTvent in Durlach leiten. Leider ist mein Stoffvorrat an Resten in diesem Jahr nicht wie gewünscht gefüllt worden wegen der viel zu seltenen Stunden an der Nähmaschine...
Ich danke und knutsche Euch!

Mittwoch, 20. November 2013

Kleinigkeiten...

Für ganz kleine Kleinigkeiten hatte ich doch ab und zu ein Wenig Luft - aber meistens aus einer Notwendigkeit heraus :-)
So auch das Geburtstagsgeschenk für eine kleine pferdeliebende Leseratte.





Schnitt Buchhülle: selbstgemacht
Stickdatei Pferd: Browny von tinimi

Euch allen ganz liebe Grüße
Hanna

Montag, 18. November 2013

Ein ganz besonderer Tag

So, meine Lieben,
da bin ich wieder... Zurück aus der Versenkung an einem ganz besonderen Tag für mich:
denn gestern habe ich ENDLICH mein neues Reich bezogen!
Wir leben hier schon seit einiger Zeit so halb in den immer noch nicht fertigen Räumen und halb in der noch gänzlich unsanierten Wohnung unten, weil es einfach nicht fertig werden mag hier...
Aber so langsam kommen wir hier oben an! Es fehlen nur noch die Bäder, der Rest ist schon ganz gemütlich und seit gestern ist es nun auch einsatzbereit: mein Nähzimmer!
Noch ein bisschen kahl, noch nicht fertig eingeräumt, aber mit vieeel Platz und aufgebauten Nähmaschinen und dem Allertollsten: einem stehtischhohen Zuschneidetisch!




Klar, dass ich da gestern erst mal am Abend verschwunden war und zum Üben mit ein paar ganz einfachen Shirts nach dem Liebslingsschnitt für meine Tochter begonnen habe.
Ich sag Euch, es tat gut, mal wieder etwas Fertiges, Geschaffenes in den Händen zu halten! Einfach so! Nach dieser ganzen Bauerei, wo eigentlich jeden Tag irgendwas nicht so läuft wie man will, weiß man das erst richtig zu schätzen, wenn einfach mal was läuft, das man macht und man es am Ende fertig in den Händen halten darf. So einfach so. Ohne Anstrengung und dann noch mit Spaß!

Meine alte Fotoecke gibt es allerdings nicht mehr. Der Luxus der völlig leeren und ungenutzten Räume ist dem Luxus vieler schöner großer Zimmer gewichen. Wo ich früher also immer vor der abgefu***ten Tapete gestanden habe, ist jetzt mein wunderschönes neues Reich.
Mal sehen, wo ich zukünftig ein Plätzchen zum Knipsen finde. Heute also die Bilder auf den schönen neu aufgearbeiteten Holzdielen in meinem Zimmer.




Schnitt Shirt: kleinFanö von farbenmix

Ich wünsche Euch eine gute Woche und sage bis hoffentlich bald!
Eure Hanna,
die Euch wirklich seeehr vermisst hat, in den letzten Monaten!